Sicherheit in ganz Villach
Nießner fordert Hilfe für leidgeplagte Anrainer in der Schütt
Rasante Fahrten, zugeparkte Wege und zunehmender Verkehr: Bürgermeister Albel ist gefordert, die Sorgen der Bewohner in Oberschütt ernst zu nehmen und für mehr Sicherheit vor Ort zu sorgen.
Sicherheit und Rücksichtnahme geraten in den Hintergrund
Besorgte Bürger aus der Schütt haben sich an FP-Klubobfrau Katrin Nießner gewandt. Seit der Sperre des Unterschütter Gailstegs am 9. Juli hat sich die Situation für die Bewohner vor Ort deutlich verschärft. Die beiden eingerichteten Umleitungen werden nach Angaben der Anrainer vielfach nicht genutzt.
Gleichzeitig laufen die Arbeiten an der Schütter Landesstraße. Der gesperrte Gailsteg, die Baustelle, das erhöhte Verkehrsaufkommen und zahlreiche Besucher, die an die Gail wollen, treffen derzeit aufeinander und belasten insbesondere das Umfeld der Wohnhäuser.
Besonders problematisch schildern die Bewohner rasante Fahrten von E-Bikes und Mopeds sowie teilweise blockierte Straßen und Privatwege. „Gerade dort, wo Menschen und insbesondere Kinder zu Fuß unterwegs sind, ist ein besonders achtsamer Umgang miteinander gefragt“, betont Nießner. Auch zugeparkte Zufahrten würden die Anrainer zusätzlich belasten.
Auch die Bürger in der Schütt verdienen Aufmerksamkeit
Bürgermeister Günther Albel betont seit kurzem die Bedeutung von Sicherheit in der Innenstadt von Villach. Nießner sieht ihn daher auch in der Schütt gefordert.
„Der Einsatz für Sicherheit und Lebensqualität darf nicht davon abhängen, wo sich ein Wohngebiet in Villach befindet. Auch die Menschen in der Oberschütt haben Anspruch darauf, dass ihre Anliegen gehört und ernst genommen werden“, betont die Klubobfrau.
Nach Angaben der Anrainer hätten sich Bewohner bereits in der Vergangenheit direkt an den Bürgermeister gewandt. Nießner sieht Albel nun gefordert, gemeinsam mit den relevanten Akteuren konkrete Maßnahmen für mehr Sicherheit und eine Entlastung der Anrainer zu setzen.
Mehr Sicherheit und Entlastung für die Anrainer
„Die Menschen in der Schütt dürfen mit ihren Sorgen nicht allein gelassen werden. Sie erwarten keine Sonderbehandlung, sondern Sicherheit, Rücksichtnahme und die Möglichkeit, in ihrem eigenen Wohnumfeld ungestört zu leben“, so Nießner.
Gleichzeitig appelliert die Klubobfrau an alle Besucher: „Ich habe Verständnis dafür, dass Menschen gerade bei diesen Temperaturen ins Freie und ans Wasser wollen. Bitte nutzen Sie die ausgeschilderten Wege, halten Sie Zufahrten frei und nehmen Sie Rücksicht auf die Menschen, die hier zu Hause sind. Ein Ausflug an die Gail soll für alle ein schönes Erlebnis sein – auch für jene, die dort leben.“